Ein wichtiger Faktor für einen gesunden Organismus ist das Verhältnis zwischen Säuren und Basen im Körper. Dieses wird mit der Einheit des pH-Wertes gemessen, der grundsätzlich als Messeinheit für die Konzentration von negativ geladenen Hydroxidion-Ionen (OH-) und positiv geladenen Wasserstoff-Ionen (H+) innerhalb einer wässrigen Lösung verwendet wird. Wasser ist mit einem Wert von 7 neutral. Alles darunter ist sauer, alles darüber basisch bzw. alkalisch.

Im menschlichen Körper variiert der pH-Wert je nach Organ und Körperflüssigkeit sehr stark. Abweichungen von den natürlichen Werten können gravierende Konsequenzen mit sich ziehen, die sich dann in unterschiedlichen Krankheiten manifestieren.

In heutiger Zeit führen Verhaltensweisen, Denkmuster, Ernährung und Umweltfaktoren meist zu mehr oder weniger ausgeprägter Übersäuerung.

Um sich zu schützen, verfügt der Körper über verschiedene Regulationssysteme, die sozusagen als Notlösung fungieren. Kann er überschüssige Säuren nicht mehr ausscheiden, neutralisiert er sie mithilfe von Mineralien und lagert sie an Stellen im Körper ab, an denen sie möglichst geringen Schaden anrichten – meist im Bindegewebe.